n den Jahrtausenden, die seit der Schöpfung der welt vergingen lag das Gebiet des heutigen Großfürstentums wild und unberührt da. Dichte Wälder bedeckten das ganze Land, im Osten dehnten sich weite Steppen aus. Doch schon früh sollen Elfen und Zwerge vereinzelt und in kleinen Sippen durchs Land gezogen sein, die einen wegen der reichen Jagdgründe, die andern, um das Land auf Erzminen zu erkunden. Ihre Spuren verlieren sich in der Geschichte.
Menschen traten erst spät auf den Plan. Die Vorfahren der Bjelawen sind vermutlich um das Jahr 5500 oder 6000 von Osten oder Südosten her eingewandert, ge- oder verfolgt von den wilden Kosakenstämmen, die ihrerseits vermutlich von den Orks bedrängt wurden - eine Völkerwanderung im kleinen. In der rauhen Gebirgslandschaft fanden sich Schutz vor den Feinen und ein zumindest kärgliches auskommen.
Im heutigen Bjelauer Territorium stabilisierte sich dann der Widerstand gegen die Orks, nicht zuletzt aufgrund eines Bündnisses zwischen den Kosaken der Steppe und seßhaften Bjelauern. 6324 - das Jahr dieses Bündnisses ist das erste überlieferte der bjelawischen Geschichte und erwähnt erstmals einen bjelawischen Fürsten, Timofej Eisenfaust (Schelesnaja Kulak), um den sich noch heute zahlreiche Heldensagen als Heerführer ranken. Es gilt daher vielen als vorweggenommen Reichsgründung.
Doch auch nach diesem Bündnis, in dessen Folge die Orks offenbar für einige Generationen zurückgedrängt wurden, gab es offenbar immer wieder Zerwürfnisse und blutige Gemetzel zwischen Kosaken und Bjelawen und gelegentlich auch zwischen Bjelawen selbst. (Bei den Kosaken sind gegenseitige Fehde noch heute üblich.)
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