Die Steppe im Südosten des bjelawischen Reiches ist kein Lehen des Großfürsten, sondern ein eigenständiges kleines Reich, welches sich jedoch der Oberherrschaft des Großfürsten unterworfen hat, sein Einfluß daselbst ist jedoch gering. Der Landstrich, eine weite Steppe auf einem Hochplateau südöstlich der Bjela wird bewohnt von den Bjelawa-Kosaken, einem wilden Volksstamm, der für seine geübten Reiter und seinen ungezügelten Kampfesmut bekannt ist. Nicht selten kam es zu Überfällen der Kosaken auf die angrenzenden Provinzen.
Die Kosaken, halbe Nomaden, zerfallen in viele Sippen, die jeweils von einem Hetman geführt werden. Die oftmals zerstrittenen Sippen wählen bei einer Bedrohung von außen oder zu repräsentativen Zwecken einen Ataman. Gegen jeden Dritten machen die Kosaken trotz ihrer Streitereien sofort gemeinsame Sache.
Die umherziehenden Kosaken haben keine Städte sondern leben in so genannten "Sietsch" - das sind Nomadenlager, meist an Flußläufen oder anderen geschützten Stellen in der Steppe.
Gegenwärtig ist der Titel des Atamans - wie so oft - vakant, da sich die Hetleute wieder einmal nicht einigen können und auch kein akuter Bedarf für einen gemeinsamen Repräsentanten besteht. Der Ataman - so es einen gibt hat Anspruch auf einen Platz im Kronrate, dieses Recht haben die Kosaken jedoch noch nie ausgeübt, was einen bezeichnendes Licht auf ihre Haltung gegenüber den "Bjelograder Schwaflern" wirft.
Der Wappenbaum des wilden Feldes ist die Birke, die man dort als einzigen Baum häufiger findet - ein Birkenblatt führt sie daher in ihrer Flagge.
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