Die Provinz Winterauen umfängt ein Gebirgsland im Süden Bjelawas, zwischen dem Wilden Feld, der Heimat der Kosaken, Kornfelden und Maronia. Wie der Name schon verrät, sind die Winter hier, durch die hohe Lage und die kalten Steppenwinde, die durch die Gebirgspforten streichen, sehr hart und entbehrungsreich für die Bevölkerung, welches durch die sporadischen Überfälle der Kosaken nicht gerade erleichtert wird. Kurz gesagt, Winterauen ist ein hartes Land, mit einer harten Bevölkerung, deren Münder sich selten zu einem Lächeln verziehen. Es gibt alte Sagen ,nach denen Winterauen einst von einer Hexe mit einem Fluch belegt worden sei, der für das unwirtliche Klima verantwortlich sei.
Dennoch ist das rauhe Gebirgsland nicht verlassen - ist es doch die einzige Gegend Bjelawas, in der seit dem Verlust von Wostotschnaja nennenswerter Bergbau betrieben wird.
Der Stammsitz in des Woiewoden von Morosnij Lug ist Eisklamm, eine Art natürliche Festung in einem von hohen Bergen umgebenen Talkessel, der nur durch eine schmale Klamm betreten werden kann. In schlechten Zeiten kann sich die ganze Bevölkerung Winterauens dahin zurückziehen, um dem Winter, dem Hunger und den Kosaken zu trotzen. Knapp südlich von Eisklamm, an der Bjela, die die Provinz in zwei Teile schneidet, erhebt sich ein imposantes Bauwerk, nämlich die einzige steinerne Brücke über die Bjela, auch das steinerne Tor (Kámennij Worota) genannt. Vor Jahrhunderten errichtet, trotzt sie unerschütterlich den Stürmen, dem Eisgang, und mancherlei räudigem Gesindel. Von einem hohen felsigen Ufer zum anderen errichtet, stellt sie selbst für bemastete Schiffe kein Hindernis dar. In den Monaten des tückischen Eisganges auf dem Flusse stellt sie die einzig sichere Verbindung zwischen dem wilden Felde und dem Rest des Landes dar. An der Anlegestelle unterhalb der Brücke tauschen die Winterauener ihre Handelswaren, wie Roheisen, Bronzebarren und steinerne Kohle gegen Lebensmittel aus Kornfelden.
Die zähe und winterharte Kiefer ist das Symbol des Lehens Winterauen und ihre Zapfen sind auf der Flagge zu finden.
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