ie Große Mutter möge unserem armen Bjelawa gnädig sein!
Als hätten wir nicht unsr'e Müh und Not, uns all der gräßlichen Geschöpfe zu erwehren, die uns von Osten her bedrohen, da wird die bjelawische Erde nun auch von Westen her entweiht.
Sie kommen daherstolziert und reden in einer seltsame Zunge, die sie die "Alte Sprache" nennen, hüllen sich in Weibergewänder mit spitzen Hüten und langen Schleppen. Sie baden tagaus tagein und umgeben sich selbst mit Pracht und Tand. Pfui über jene Gecken und Heuchler!! Dreimal Pfui!!! All ihr Gerede, ihre Formeln, wie sie vorgeben alles zu verstehen - alles ist Fassade - Lug und Trug, denn in Wirklichkeit verstehen sie NICHTS. Die wahre Macht liegt verborgen - in der bjelawischen Erde, sie ist größer und stärker, als alle diese armseligen Laffen zu ahnen vermögen. Sie salbadern ihre "Invocationes" und sind entzückt, wenn sich ein leichtes Lüftchen regt - denn sie haben niemals den Eissturm Winterauens gespürt. Narren, die sich "Naturwissenschaftler" nennen und von Natur so wenig ahnen als die Kuh auf dem Felde von dem Fürsten, dem es zu eigen ist.
Doch bald wird unsere Zeit kommen. Dann werden die Druiden den Adepten und Spektabilitäten eine winzige Kostprobe ihrer Macht geben und sie werden sein wie Espenlaub im Winde! Unsere Zeit kommt - die bjelawische Erde gibt uns Kraft!
Denkschrift eines unbekannten Verfassers,
gefunden unter dem Tisch einer Schänke zu Brisansk
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