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uszug aus Rede des Seljonnik Fjodor Wereschagin anlässlich der Aufnahme neuer Knappen in den Orden zu Schwert und Eiche:

... Seit mehr als 600 Jahren wacht nun der Orden zu Schwert und Eiche über die bjelawischen Lande. Stets haben wir dem Väterchen Großfürst teu gedient - in allen Zeiten, ob guten oder schweren haben Ritter des Ordens ihre Leben in den Dienst des Reiches gestellt.
Seit wir aus jenem Lande, dessen Namen die Ritter von Schwert und Eiche niemals aussprechen und von den Großfürsten Bjelawas berufen wurden, dieses Land zu schützen, haben wir unseren Treueschwur niemals gebrochen. Dies sei Euch bewusst, wann immer Euch Zweifel überkommen - für einen Medschdubnji Ridzar gibt es nur eine Entscheidung - die für das Reich.
Wir wissen, was es heißt, betrogen zu werden, von Adelsränken und Intrigen verraten, an den Feind verkauft.
Noch heute gilt unser Fluch den Herrschern des Landes, dessen Namen wir niemals aussprechen, das wir verteidigten mit unserem Blute und dessen ehrlose Tyrannen uns dem Feinde auslieferten. Nur weniga überlebten damals und deren bittere Lehre war es, stets nur treu zu sein dem Lande und denen die des Schutzes bedürfen, stets nur einem und nicht vielen.
Der Diener mehrerer Herren kann keinem recht tun. Und das gilt auch für Euch, Knappen. Sobald ihr den Schwur geleistet habt, ist euer Leben dem Orden, so wie der Orden dem Reiche verbunden. Ihr seid erst Knappen, dann Ritter des Reiches. Von da an bis zu Eurem Ende tragt Ihr die Verantwortung Eurer Loyalität. Nicht blindem Gehorsam seid ihr verpflichtet, sondern aufrichtiger Gefolgschaft. Wann immer Ihr zur Tat anhebt, prüft, ob es dem bjelawischen Lande nützt, doch dann handelt, ohne fortan zu zweifeln, denn der Zweifler zaudert und der Zauderer kann im Streite niemals bestehen.
Auch in Bjelawa gibt es Ränkespiele und Intrigen, der Magiekundigen und der Bojaren, der reichen Kaufleute und Händel mit den Kosaken. Wir vom Orden sehen all das, doch wir wissen, dass es nicht wichtig ist. Wichtig ist Bjelawa selbst und sein Wohl. Doch wer Bjelawas Wohl zu zerstören sucht, dem gebieten wir Einhalt und sei er von fürstlichem Blute.
Ich könnte noch lange reden, Euch noch vieles erklären, doch das werden Eure Lehreister Euch noch in den kommenden Jahren beibringen.
Un so bleibt mir am Schluss meiner Rede nur das eine - Euch nochmals aufzufordern Euer Gewissen zu prüfen, bevor Ihr den Eid leisten wollt:
Der Knappenschwur bedeutet Euren Tod für das Reich!
Wenn Ihr dazu bereit seid, treten nun vor und schwört auf das Schwert und den eichenen Schild!